Mütter-und Mutter-Kind-Kuren

Vater-Kind-Kuren

Kuren helfen Eltern, Kindern und Pflegenden

 

Silvia Zimmerling

Kurberaterin

Haus der Caritas - am Prosper-Hospital
45659 Recklinghausen

Tel.: 0 23 61 / 58 90 710

E-Mail: s.zimmerling@caritas-recklinghausen.de

Bürozeiten: Montag, Dienstag und Freitag von 9-12.30 Uhr

Termine nach Vereinbarung.

Rund um die Uhr im Einsatz, gefordert von Kindern, Familie und Beruf, zusätzliche Belastungen als Alleinerziehende und Pflege von kranken Angehörigen..... dabei bleibt die eigene Gesundheit oft "auf der Strecke".


Was für viele Menschen selbstverständlich ist, kann sich eine Mutter meistens nicht leisten: sich bei einer Grippe ins Bett legen, nach einer anstrengenden Zeit einmal gründlich ausspannen, ein Wochenende allein genießen oder einfach tun, wozu sie gerade Lust hat. Eine Mutter ist immer im Dienst, hat immer Verpflichtungen und Verantwortung:  24 Stunden am Tag, das ganze Jahr!


Die andauernde Überforderung kann nicht ausgeglichen werden und trägt zur Entwicklung und Verschlimmerung von körperlichen, psychischen und psychosomatischen Krankheitsbildern bei. In dieser Situation braucht die Mutter Hilfe.


Nach ärztlicher Diagnosestellung und eingehender Beratung durch die Kurberaterin des Caritasverbandes besteht für die Mutter/den Vater die Möglichkeit, in einer geeigneten Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung, die der KAG für Müttergenesung  und dem Müttergenesungswerk als Dachverband untersteht, eine ganzheitsmedizinische und interdisziplinäre Behandlung in Anspruch zu nehmen.


Die in der Regel 3-wöchigen Kurmaßnahmen werden von den Krankenkassen voll finanziert. Da der Aufenthalt in einer Kurklinik als "stationäre Aufnahme" gilt, fallen 10,00 € pro Tag als gesetzliche Leistung für die Antragsstellerin an. Fahrtkosten werden ebenfalls von der Krankenkasse erstattet.


Es stehen  Kurhäuser verschiedener Träger für Kinder im Alter von 0-17 Jahren in ganz Deutschland zur Verfügung. Es werden "Schwerpunktkuren", z.B. bei Asthma, Adipositas, ALS, zur Trauerverarbeitung oder bei schweren psychosomatischen Beschwerden angeboten. Auch Kinder mit körperlichen oder geistigen Behinderungen haben die Möglichkeit, mit ihren Müttern oder Vätern in entsprechend eingerichteten Kurhäusern therapeutische Maßnahmen in Anspruch zu nehmen.  Ebenfalls erhalten Schulkinder außerhalb der Ferienzeit "schulbegleitenden Unterricht" in den Kliniken, so dass ein Kuraufenthalt zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden kann. Seit einigen Jahren haben auch Väter die Möglichkeit, allein mit ihren Kindern eine Vater-Kind-Kur durchzuführen.
 


 Wie komme ich zu meiner Kur?

Im regionalen Bereich finden regelmäßige Treffen der Kurberater statt. Zur Qualitätssicherung werden auf Bistumsebene Fachtagungen und Fortbildungen durchgeführt.


Das Väter in Familienverantwortung ebenfalls an den Belastungen erkranken können ist bekannt. Auch hierauf sind einige Kurhäuser eingestellt.                     Nach der Änderung des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes ist es nun möglich auch "Pflegenden" Frauen, auch wenn sie keine Kinder haben oder diese älter als 18 Jahre sind, zu stationären Kurmaßnahmen zu verhelfen.


Hier können Sie die Informationsbroschüre als PDF-Dokument herunterladen.


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