Das Projekt RiVer



Projekt "RiVer - Kinder stark machen - Eltern unterstützen"

Am 1. September 2011 startete der Caritasverband Recklinghausen in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) das Projekt RiVer. Unter dem Motto "Kinder stark machen - Eltern unterstützen" gingen die beiden Wohlfahrtsverbände gemeinsam eine Fragestellung an, die die Kinder- und Jugend- sowie die Familienhilfe schon seit Jahren beschäftigte.


                                                    


Immer häufiger wachsen Kinder nämlich in Familien mit erkrankten Elternteilen auf. Sie und ihre Eltern brauchen Unterstützung. Vor drei Jahren startete das gemeinsame Projekt mit je einer Mitarbeiterin aus den beiden Verbänden - Janine Markowski (Foto links) für den Caritasverband und Judith Arhelger (Foto unten rechts) für den SKF, die seit dem 1. November 2014 die Aufgaben von Andrea Korte-Toffel übernommen hat. Unterstützt werden beide von einer studentischen Hilfskraft.


       


Das Projekt wurde bis zum 31. August 2014 über Aktion Mensch und den Innovationsfonds des Bistums Münster finanziert. Seitdem wird durch den SkF und die Rotarier die Weiterführung dieses Projektes sichergestellt. Trotz alldem sind Spenden jederzeit sehr willkommen.


Unser Hilfeangebot:

In der Gruppe können Kinder


 


Unser Angebot richtet sich an


 


Unsere Fragestellung an Kinder:


Hast du das Gefühl,


 


Unsere Unterstützung für Eltern:


Suchen Sie nach Angeboten für ihr Kind,


Familie

Wer gehört zu meiner Familie dazu? Gibt es außer den Eltern und Geschwistern vielleicht noch ein Haustier oder eine liebe Nachbarin, die immer für die Familie da ist?



Gefühle

Welche Gefühle gibt es überhaupt? Wie drücken sie sich aus? Wie siehst du aus, wenn du zum Beispiel wütend bist? Was machst du dann?



 


 


Psyche oder Seele ist ein abstraktes Wort. Wir haben mit den Kindern über dieses Thema gesprochen und sie in einem ersten Schritt ihre gesunde Seele als Puzzle darstellen lassen. Gedanken, Wünsche, Handeln, Verhalten, Erinnerungen…das alles füllt unsere Seelen mit Inhalt.


 


Kino-Nachmittag: Bei unserem letzten Gruppentreffen haben wir unseren Gruppenraum in einen kleinen Kino-Saal verwandelt und uns gemütlich mit Getränken und Popcorn den niederländischen Film „Übergeschnappt – Bonnies verrückte Welt“ angeschaut.


Inhalt: Was macht man, wenn man eine Mutter hat, die viel verrücktere Ideen hat als man selbst? Die einen im Pyjama von der Schule abholt, fünf Eisbecher auf einmal bestellt und glaubt, dass man Elefanten einfach so im Garten halten kann? Normalerweise lässt sich die neunjährige Bonnie durch all das kaum aus der Ruhe bringen. Ihre Mutter Lis ist eben so, wie sie ist. Das ist zwar manchmal ganz schön anstrengend, aber trotzdem würde Bonnie niemals tauschen wollen. Und zum Glück gibt es ja noch die Oma, die immer für Bonnie da ist. Auch an den schlechten Tagen, wenn Bonnies Mutter sich im Bett verkriecht und sich weigert, jemals wieder aufzustehen. Als die Oma bei einem Unfall stirbt, sind Bonnie und ihre Mutter plötzlich auf sich allein gestellt. Obwohl sich beide wirklich Mühe geben, laufen die Dinge immer wieder aus dem Ruder… Schließlich ergreift Bonnie, die ein wenig an Pippi Langstrumpf erinnert, selbst die Initiative. Mit viel Einfallsreichtum gelingt es ihr, sowohl das Jugendamt als auch ihre Mutter, die an einer manisch-depressiven Störung leidet, davon zu überzeugen, dass sie die schwierige Situation gemeinsam meistern können…(Quelle: moviepilot.de)


 


Ferien-Aktion:


In den Osterferien konnten sich die RiVer-Kinder zum wiederholten Male in den Artemis Werkstätten in Recklinghausen kreativ austoben. Unter der Anleitung von der freischaffenden Künstlerin Judith Hupel arbeiteten sie diesmal mit Speckstein. Mit Feuereifer und höchster Konzentration waren Jungen und Mädchen bis zur letzten Sekunde voll dabei und traurig, dass es in diesen Ferien leider nur einen Termin in den Werkstätten gab.


In den Werkstätten werden regelmäßig Angebote für Kinder gemacht. Von Zeichnen und Schnitzen über Modellieren und Bildhauen ist für jeden etwas dabei. Kontakt: Judith Hupel, T. 02361-5822044; judith.hupel@arcor.de, Tiefer Pfad 9 in 45657 Recklinghausen.



 


 


RiVer bei den Ruhrfestspielen 2015


Dienstagnachmittag, herrlichster Sonnenschein. Ein buntes Treiben rund um das Fringe-Zelt am Ruhrfestspielhaus. Es wird Musik gemacht, gelacht, gegessen und getanzt. Mitten unter ihnen die RiVer-Kinder. Ungeduldig stehen sie vor dem großen blauen Zelt.  „Wann dürfen wir endlich rein?“


Irgendwann ist es soweit. Wir sitzen im Zelt, haben einen guten Blick auf die Bühne. Es ist ziemlich dunkel. Zwei Schauspieler und Tänzer, eine Frau und ein Mann, hüpfen und springen über die Bühne, zeichnen immer wieder irgendetwas mit weißer Kreide auf das schwarze Parkett. Dann umranden sie sich selber mit dem Schreibgerät, sodass ihr Körperumriss auf dem Boden zu sehen ist. Im Hintergrund läuft unablässig eine Stimme, sie spricht Englisch, aber sehr schnell und undeutlich. Die Kinder rutschen schon bald unruhig hin und her auf ihren Plätzen. Was soll das?


Dann kommt die Aufklärung. Die beiden Bühnendarsteller erklären, dass sie ein Stück für Kinder und Jugendliche machen sollten, sie aber nicht wussten, wie sie einsteigen sollen. Also haben sie Kinder interviewt  und versucht hinterher auf jeden ihrer Wünsche einzugehen. Geworden ist daraus eine kunterbunte, lebendige und aufschlussreiche Tanzperformance, die zum Nachdenken darüber anregt, was wirklich zählt im Leben. Familie? Heimat? Herkunft? Glück? Musikgeschmack oder der richtige Pizzabelag? Die beiden Performer haben das mit so viel Geschick und Witz gemacht, dass die Lachmuskeln nicht verschont blieben.  Der ein oder andere Zuschauer musste auch mal selber ran und rauf auf die Bühne.


Nach 50 Minuten ist das Stück zu Ende. Die Kinder saßen bis dahin ruhig und gebannt auf ihren Stühlen. Als wir wieder draußen stehen und sie fragen, wie es war, kommt am häufigsten die Antwort: „Schön und lustig, aber auch etwas langweilig“.  Und weg sind sie. Fangen spielen auf der grünen Wiese.


So ist es dann wohl. Wir bedanken uns jedenfalls  noch einmal recht herzlich bei dem Theaterpädagogen  und Mitorganisator des Kulturvolksfestes in Recklinghausen Alois Banneyer, der es RiVer in diesem Jahr zum zweiten Mal ermöglicht hat, eine Vorstellung der Ruhrfestspiele zu besuchen. Vielen Dank!


 


Kontakt beim Caritasverband:


Janine Markowski


Mühlenstr. 27

45659 Recklinghausen

Tel.: 02361 5890-740

Email: j.markowski@caritas-recklinghausen.de

 

 

Kontakt beim SkF:

Judith Arhelger

Kemnastr. 7

45657 Recklinghausen

Tel.: 02361 48598-19

E-Mail: judith.arhelger@skf-recklinghausen.de

 


 

Spendenkonto: Stichwort RiVer
DKM Münster
BLZ 400 602 65
Kto-Nr. 4014100

IBAN: DE35 4006 0265 0004 0141 00

BIC: GENODEM1DKM


 


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